
UV-Härtung richtig durchführen – ohne Probleme
Wir entwickeln UV-Lampe-Module für die industrielle Drucktechnik – also für Anwendungen mit hohem Durchsatz, bei denen alles schnell ablaufen muss. Wenn Sie zur Druckmesse 2026 gehen, werden Sie viel über die Lampen selbst hören. Aber ehrlich gesagt: Die Lampen selbst sind das Einfachste. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, die Hitze und Leistung zu steuern, wenn die Anlagen rund um die Uhr in Betrieb sind.
Der Kampf mit der Leistung
Wir verwenden bestimmte Wellenlängen, damit die UV-Tinte sofort aushärtet. Die benötigte Leistung wird anhand der Geschwindigkeit des Transportbands berechnet. Hohe Leistungen sind zwar vorteilhaft, da dadurch die Tinte schneller aushärtet – doch sie belasten die Stromversorgung stark. Wenn Sie extrem schnelle Aushärtungszeiten erreichen möchten, sollten Sie unbedingt Ihre elektrischen Anlagen überprüfen. Sie wollen schließlich nicht überrascht werden, wenn die Lampen plötzlich anspringen und ein hoher Stromstoß entsteht.
Kühlung ist wichtig
Wir verwenden Quarzglas von hoher Reinheit. Warum? Weil es die UV-Strahlen nicht aufnimmt – dadurch erreicht die Tinte mehr Energie. Zudem sind diese Module als Ersatzteile konzipiert. Niemand möchte, dass seine Anlage stundenlang stillsteht, nur weil ein Teil ausgetauscht werden muss. Um eine Überhitzung zu vermeiden, haben wir Aluminiumkühler eingebaut, die die Wärme von den Lampen wegleiten. Wenn man diese Wärme nicht reguliert, wird das Quarzglas beschädigt und die Elektroden verbrennen viel zu früh.
Die Realitäten der Hochintensiv-UV-Technologie
Das Verlegen der Kabel kann etwas kompliziert sein. Sie benötigen eine gute Abschirmung für die Kabel, damit keine Störungen auftreten. Wir können Ihnen verschiedene Steckverbinder anbieten, damit sie genau dort angebracht werden können, wo sie benötigt werden.
Aber hier ist die ehrliche Wahrheit über Hochintensiv-UV-Technologie: Man kann nicht alles haben. Wenn man eine Lampe zu 100 % leistungsfähig betreibt, erhält man zwar die schnellste Aushärtung – doch dadurch wird die Lebensdauer der Elektroden stark beeinträchtigt. Das ist wie bei einem Auto-Motor: Man sollte ihn nicht zu stark belasten. Wir empfehlen normalerweise, die Module bei etwa 80 % der maximalen Leistung zu betreiben. Dadurch entsteht ein Sicherheitspuffer gegen Stromspitzen – und man muss die Lampen nicht alle fünf Minuten austauschen.
Noch eines: Achten Sie darauf, dass die Belüftung funktioniert. Wenn die Kühlventilatoren ausfallen, werden die Module innerhalb weniger Minuten überhitzen. Sorgen Sie dafür, dass die Module weiterhin gekühlt werden – dann werden sie ihre Aufgabe erfüllen.